Seit 3,5 Wochen benutze ich nun das Firefox-Plugin TicknTalk. Hier hatte ich bereits über das Funktionsprinzip und den Grundgedanken hinter diesem Social Bookmarking Tool berichtet. In diesem zweiten Bericht möchte ich nun mehr auf meine persönlichen Erfahrungen mit TicknTalk eingehen.
Auch nach mehreren Wochen mit diesem Browser Add-on läuft es bei mir immer im Firefox mit. Dabei überzeugt es durch seine robuste Programmarchitektur. Trotz des Plugin-Umfangs läuft es stabil nebenher. Als bekennender Tabbed Browsing Fan stört mich dabei jedoch die etwas lange Aktualisierungszeit des Tools beim hin und her Springen zwischen den Tabs. Inwiefern das an TicknTalk liegt, kann ich schwer beurteilen. Da mein PC schon seit Längerem zum alten Eisen gehört, möchte ich das Add-on nicht vollständig dafür verantwortlich machen. Trotzdem kann diese Wartezeit beim Anwenden der Kommentarfunktion für lustige Überraschungen sorgen:
Als ich z.B. lastfm ticken und kommentieren wollte, wechselte ich kurzzeitig (und unüberlegt) auf mein WordPress Dashboard. Nun ja. Jetzt habe ich einen Kommentar im Dashboard der lautet:
Musik-Community und -Datenbank für jeden Geschmack. ![]()
Dieser Vorfall ereignete sich jedoch in der Anfangsphase mit dem Firefox-Plugin. Bevor ich nun zum Lob des Tools komme, möchte ich erst noch ein paar kleine Verbesserungswünsche erwähnen.
Kleine Kritikpunkte
Über TicknTalk kann man Freunde per Email einladen. Leider gibt es keine interne Suchfunktion für Freunde. Bereits angemeldete Freunde entdeckt man so mehr durch Zufall. ![]()
Die Anbindung an Twitter hat mir eigentlich sehr gefallen. So konnte ich meinen Lesern gelegentlich ein paar Link-Tipps zu MTB-spezifischen Themen geben. Leider wurde das von Einigen als Werbung und damit eher negativ aufgefasst. Ich nutze deshalb die Twitterfunktion nur noch sehr selten, weil ich meine Leser ja nicht zuspammen möchte.
Eine Sache fehlt mir seit TicknTalk wirklich sehr: meine Favoriten Sidebar! Das Social Bookmarking Plugin nimmt den linken Rand des Browsers vollständig in Beschlag. Es wäre prima, wenn man das TicknTalk Fenster wahlweise am linken oder rechten Browser-Rand anzeigen könnte.
Die Verbesserungsvorschläge hatte ich nach einer Woche an den Support gesendet. Von dort kam auch schnell eine Antwort, leider keine, die mich befriedigen konnte. Man wird sehen, wie sich das Tool mit weiteren Updates entwickelt.
Entwicklung der Community
Ein Forum zum Empfehlen von Webseiten, unzensiert Kommentieren und neue Freunde Finden lebt von seiner Community. Die war zu Beginn meiner Anmeldung noch sehr überschaubar. Aber bereits nach Veröffentlichung meines ersten Berichts, kamen ein paar Freunde aus der Blogosphäre dazu.
Der kontinuierlich wachsende Kreis sorgt für vielfältigere Meinungen. Das Spektrum an “getickten” Webseiten wird breiter. Und so erweitert sich auch mein Surf Horizont.
So konnte ich schon manchen bis dato unbekannten Blog für mich entdecken. Meinungen zu aktuellen Nachrichten führen langsam aber sicher auch zu den erwünschten Diskussionen. Immerhin gehören diese zu einer Community, die sich das Motto Meinungsfreiheit auf die Fahne geschrieben hat.
Fazit
Trotz kleiner Beanstandungen nutze ich TicknTalk weiterhin gern. Es ist einfach zu bedienen, läuft stabil und man kann sich zu jeder Internetseite in der ganzen Welt äußern. Dahinter steckt sehr viel Potenzial und es wäre einfach schade, wenn das von der breiten Masse der Internet User nicht genutzt würde.
Bis zum 30.08.2009 laufen übrigens noch das Blogger- und Twitter-Gewinnspiel von TicknTalk. Mitmachen lohnt sich also weiterhin.
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