Cross Country – oder auch kurz CC bzw. XC – ist aktuell die olympischste aller Mountainbike-Disziplinen. Zumindest gibt es nach meinem Kenntnisstand keine andere MTB-Kategorie, in der man olympisches Gold holen kann.
Beim MTB Cross Country geht es nur um Tempo, Tempo, Tempo. Bergauf und Bergab wird immer Vollgas gegeben. Die ursprüngliche Wettkampf-Disziplin verlangt nach absolutem Highend-Material. Jedes gesparte Gramm an Bike und Körper zählt. Gerade im Cross Country World Cup fahren die Profis mit MTBs, die weit unter 9 kg wiegen. Mountainbike-Urgestein Tom Ritchey – ehemaliger Rahmenbauer und auch heute noch an vielen Bikes mit seinen Ritchey-Komponenten vertreten – sagte schon vor vielen Jahren: “Das ideale Race-Bike bricht auf der Ziellinie zusammen.”
Eine lange Rahmengeometrie mit relativ großer Lenkerüberhöhung sorgen für gute Beschleunigung und hohe Geschwindigkeiten bergauf.
Cross Country Wettkämpfe sind eher Sprintrennen. Meistens ist eine Race-Strecke nicht viel länger als 50 – 60 km. Seit Längerem erfreuen sich Cross Country Wettkämpfe mit starkem Ausdaueranspruch großer Beliebtheit – MTB Marathons. Die Race-Distanzen beginnen hier bei 80 km und können auch mal weit über 100 km liegen.
Auch wenn mir das einige Mountainbiker und Rennradler übel nehmen werden, aber Cross Country ist die MTB-Disziplin, deren Rennrad- und Querfeldein-Wurzeln noch gut zu erkennen sind. Das beginnt beim konsequenten Leichtbau und einer relativ gestreckten Sitzposition, geht weiter mit den rasierten Beinen
und endet leider bei der Doping-Problematik.
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{ 2 comments… read them below or add one }
Leichtbau, gestreckt, rasiert!! Du redest über mich
Nur gedopt bin ich (noch) nicht
Jetzt ist mir auch klar, warum Du Dir ein Rennrad zugelegt hast.