Unabhängig vom fahrbaren Untersatz gilt beim Fahren auf Zeit und Geschwindigkeit fast immer der schlaue Satz: Zeit in der Luft ist verlorene Zeit. Auf das Mountainbike bezogen, bedeutet das: Sprünge sehen gut aus und fühlen sich gut an, aber man kann das Bike in der Luft nicht durch Pedalieren beschleunigen oder nur bedingt in die ideale Fahrlinie lenken. Gerade bei hoher Geschwindigkeit lässt sich ein Abheben des Mountainbikes bei Bodenwellen, Wurzeln oder anderen Unebenheiten nicht vermeiden… glaubt man.
Hier kommt die sog. Ground Control ins Spiel. Dahinter versteckt sich nichts besonders Spektakuläres. Durch aktive Unterstützung von Vorder- und Hinterrad mittels Armkraft und Gewichtsverlagerung kann man ein Mountainbike auch im Hochtempo-Bereich gut am Boden halten… sofern man das will. Das ist reine Geschmackssache. Dabei kann Ground Control ähnlich viel Spaß machen wie Rumhopsen. Denn damit bekommt man auch in unebenen Trailspassagen richtig schön Flow.
zum MTB-ABC
| Tweet | ![]() |








{ 2 comments… read them below or add one }
So fahre ich am liebsten. Es soll aber auch schon mal etwas zu viel Ground und zu wenig Control dabei gewesen sein *grml*
Ich habe sogar schon am Ground die Control verloren!
{ 1 trackback }