Luftdruck

by MTBTier on 12.12.2009 · 0 comments

in MTB-ABC

Ein Thema, das jede/n MountainbikerIn bei der Optimierung des Mountainbikes beschäftigt, ist der Luftdruck.
Neben dem Luftdruck der Reifen ist dieser auch vorn für Federgabeln und hinten für Federbeine relevant. Für das Fahrverhalten eines MTBs sind diese Parameter essentiell. Viele Mountainbiker haben sich schonmal nach einer allgemeingültigen Regel für den körpergewichtsabhängigen Luftdruck gesehnt. Leider ist das nicht so einfach zu erklären. Aber es gibt eine paar grobe Orientierungen.

Egal ob Reifen oder Fahrwerk: Ein niedriger Luftdruck bedeutet ein weicheres und damit komfortableres Fahrgefühl und bis zu einem gewissen Grad auch eine verbesserte Traktion. In ein weiches Fahrwerk steckt man allerdings auch mehr Beinkraft (Wippen, Reibung, Rollwiderstand), die beim Vortrieb fehlt.
Gerade an Anstiegen und auf wenig verblockten Trails ist ein hoher Luftdruck auf Reifen und Dämpfern ein guter Vortriebsgarant. Die Schluckfreude und der Komfort leiden darunter. Das kann auf holprigen Passagen dann wieder die Endgeschwindigkeit mindern.

Es gilt also, für den persönlichen Geschmack die individuelle goldene Mitte zu finden. Auch erfahrene Bike-Bastler schaffen sowas bei einem neuen Bike-Setup nicht auf Anhieb. Vielmehr entwickelt sich der optimale Luftdruck auf mehreren Touren im Trial & Error Verfahren.

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