Magnesium (Mg) gehört zu den 8 häufigsten auf der Erde vorkommenden Elementen. Aufgrund seiner chemischen Eigenschaften und seiner geringen Dichte (1,74 g/cm³) zählt Magnesium zu den Leichtmetallen. Nur zum Vergleich: Reines Aluminium hat eine Dichte von 2,7 g/cm³. Warum baut man also Bike-Parts nicht aus Magnesium?
Magnesium hat eine etwas ungünstige Eigenschaft. Es ist hoch reaktiv. So benötigt es nur wenig Sauerstoff und eine geringe Initialenergie, um sich zu entzünden. Taucher verwenden deshalb unter Wasser Magnesiumfackeln für bessere Sicht.
Für Bauteile aus Magnesium bedeutet das allerdings, dass sie an einer Sauerstoffatmosphäre sehr schnell korrodieren und zerfressen werden. Eine stabile Schutzbeschichtung (Lack, Pulverbeschichtung o.ä.) kann diesen Effekt verhindern.
Und deshalb kann man Magnesium trotzdem für Mountainbikes einsetzen. Sei es als Legierungselement in Aluminiumbauteilen oder als Grundwerkstoff in Bremshebeln, Tauchrohren von Federgabeln oder Scheibenbremsgehäusen
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