Trial ist eine Disziplin, die man nicht zu 100% dem Mountainbike Sport zuzuordnen sollte. Gleichzeitig gehört Trial aber auch zu den sehr frühen Entwicklungen im Geländeradsport. Bereits seit Anfang/Mitte der 1980er Jahre finden offizielle Wettkämpfe statt.
Dabei gilt es, große Hindernisse (Felsen, breite Gräben, Autos, Mauern uvm.) durch perfekte Körper- und Fahrradkoordination zu überwinden. Geschwindigkeit ist dabei nicht ganz unwichtig, aber eher sekundär.
Eine absolute Legende des Trial ist Hans-Jörg “No Way” Rey. Er mischte in den 80ern und frühen 90ern ordentlich in der Trial-Szene mit. Für seinen langjährigen Vertragspartner GT begibt er sich auch heute noch manchmal in die Öffentlichkeit.
Obwohl das Material größtenteils aus dem Mountainbike Sektor stammt, liegen die Haupteinflüsse im Motocross Trial und BMX Sport. Trial Bikes zeichnen sich durch eine extrem niedrige Rahmenhöhe und ein relativ große Oberrohrlänge aus. Ein Sattel wird meist nicht benötigt. Dafür ist ein Unterfahrschutz am Rahmen zum Schutz der Kettenblätter und des Tretlagergehäuses umso wichtiger.
Das Video soll Euch einen kleinen Eindruck über die fahrtechnischen Fähigkeiten eines Trial-Bikers (Ryan Leech) vermitteln:
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