Die Zugstufe (engl.: Rebound) ist ein Parameter für das Ausfederverhalten von Mountainbike Federgabeln und Dämpfern. Genauer gesagt, stellt man damit die Ausfedergeschwindigkeit und somit die Reaktionszeit der Gabel/des Dämpfers ein.
Eine geschlossene Zugstufe führt zu einem sehr langsamen Ausfedern der Gabel/des Dämpfers. Bei schnell aufeinander folgenden Hindernissen kommt die Federung mit Ausfedern nicht mehr hinterher. Sie fühlt sich dann weich an, wirkt regelrecht schwammig und es besteht die erhöhte Gefahr eines Gabel-/Dämpferdurchschlags.
Eine voll geöffnete Zugstufe (schnelle Reaktion) kann im gleichen Szenario zu harten Fahrwerkseigen-schaften führen. Das kann dann zum unkontrollierbaren Springen der Laufräder führen.
An aktuellen Federgabeln der namhaften Hersteller (Fox, Rock Shox, Magura, Manitou, Marzocchi, DTSwiss) findet sich normalerweise ein Stellrädchen am unteren Ende des Tauchrohrs der Federgabel, dort wo auch die Druckkammer für den Negativfederweg sitzt.
Zum Herausfinden der richtigen Zugstufe beginnt man am besten mit komplett geschlossener Zugstufe und tastet sich dann langsam an die optimale Zugstufenöffnung heran. Oft geben die Hersteller auch grobe Richtwerte für das eigene Körpergewicht an.
Ob die Zugstufe annähernd korrekt eingestellt ist, zeigt sich mit einem kleinen Test: Wenn man im Sattel sitzend einen Bordstein herunterfährt, federt die Gabel nicht öfter als einmal nach. Weitere Feineinstellungen müssen dann dem eigenen Geschmack angepasst werden.








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Für die richtige Einstellung muß man halt etwas “spielen” und beim Fahren testen.
Ich mach’s immer mit einem Kabelbinder….
….findet man sicher ein paar Tutorials.
Also die Methode mit dem Kabelbinder kannte ich bis jetzt nur für die Ermittlung/Einstellung des Negativfederwegs.
Aber sicher kann mit damit auch leichter erkennen, wie lang es dauert, bis die Gabel wieder vollständig ausgefedert ist.
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