Verletzt? Björn Steiger Stiftung.

by MTBTier on 31.01.2009 · 4 comments

in Outdoor,Survival

logoIch denke, jeder Outdoor-Sportler hat sich schon einmal ein Unfallszenario mit schweren Verletzungen durch den Kopf gehen lassen. Ob man nun im nahegelegenen Waldstück unterwegs ist, weit ab von Straßen und Ortschaften oder einfach nur in einer Region, in der man sich nicht auskennt… Was tun, wenn Situationen/Unfälle eintreten, in denen man sich nicht aus eigener Kraft helfen kann?

Zumindest in Mittel- und Westeuropa sind die Mobilfunknetze so gut erschlossen, dass man dann den Notruf fast überall via Handy erreicht. (Ein funktionsfähiges Handy muss immer dabei sein.)
Aber spätestens wenn man nach der Unfallstelle gefragt wird, kann man nur noch vage Ortsbeschreibungen abgeben. Selbst bei Angaben wie “ca. 2 km südlich von XY-Dorf im Wald” müssen die Rettungskräfte die Nadel im Heuhaufen suchen. Es kann ja auch durchaus passieren, dass man aufgrund der Verletzungen gerade noch zum wählen der 112 kommt. Die Ermittlung der Unfallstelle durch den Rettungsdienst nimmt dann lebenswichtige Zeit in Anspruch.

Hierfür gibt es den kostenlosen Lifeservice 112 der Björn Steiger Stiftung. Unter dem angegebenen Link könnt ihr euch mit eurer Handynummer registrieren. Jeder Rettungsdienst ist dann damit befugt, bei einem Anruf durch eurer Handy, dieses zu orten. Für konventionelle Handys wird das mittels Funkzellenortung durchgeführt. Damit kann man die Unfallstelle auf ein relativ genau eingegrenztes Gebiet beschränken. Wer ein GPS-fähiges Handy besitzt, kann sogar auf wenige Meter genau geortet werden.
Nur um eins klarzustellen: Sowas kann und darf jeder Rettungsdienst. Er muss nur bei jedem Anruf von euch das Einverständnis über diese Ortung einholen. Über den Service der Björn Steiger Stiftung gebt ihr nur ein generelles Einverständnis ab. Damit kann wieder lebensrettende Zeit eingespart werden.

Aus diesem Dienst entstehen keine weiteren Verpflichtungen für euch. Die Björn Steiger Stiftung ist eine seit Jahrzehnten seriös operierende Nothelferorganisation, die sich verpflichtet, eure Daten nur zu diesem Zweck einzusetzen.
Ich kann nur jedem Outdoor-Sportler diese wenigen Klicks empfehlen. Ich selbst habe den Service zum Glück noch nie in Anspruch nehmen müssen, aber falls er notwendig wird, wäre er verfügbar.
Zu Weihnachten kommt dann immer ein netter Brief von der Stiftung, in dem um eine kleine Spende gebeten wird. Ein paar Euro sollten einem das eigene und andere Leben schon wert sein.

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1 Ralph Februar 1, 2009 um 08:02

Gute Sache, schaue ich mir mal genauer an.
Wenn ich nur an meinen letzten Sturz denke,
macht das schon Sinn!!!!!!!!!!!
So long -Ralph-

2 Gerd Februar 1, 2009 um 13:25

Das ist eine gute Sache. Und in den Ecken wo es mich schon gebeutelt hat auf jeden Fall sinnvoll. Danke für den Tipp!

3 Stadtelch Februar 2, 2009 um 13:06

Davon hatt ich auch schon mal gehört – aber nicht so ausführlich. Hört sich nicht schlecht an, auch beim Autofahren. Je nach dem wo man sich halt aufhält…

4 Stadtelch Februar 8, 2009 um 18:33

Hallo!
Noch mal ich…, ich habe gerade auf meiner Seite ein Handy vorgestellt, welches eventuell etwas für dich (oder deine Besucher) wäre. Ideal für’s Mountainbiking und alle anderen Sportarten in der freien Natur.

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