Test: Suunto PC POD

by MTBTier on 09.07.2009 · 0 comments

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Suunto_PCPODSeit Mitte Juni 2009 ist der Suunto PC POD in meinem Besitz. Zu Beginn des Tests möchte ich mich dafür nochmal bei Martin von www.Bergfreunde.de bedanken. Er hat den Suunto PC POD für mich organisiert, obwohl dieser aktuell nicht im Programm des Bergfreunde-Shops geführt wird. Nach fast 3 Wochen mit dem PC POD wird es Zeit, Euch mal wieder die Eindrücke zu einem Accessoire meines Trainings-equipments zu präsentieren.

Was macht ein PC POD?
Der Suunto PC POD ist ein Zusatzgerät für die Pulsuhrmodelle t3, t3c, t4 und t4c, das wie üblich mittels Funk über die ANT-Technologie mit den Trainingscomputern verbunden wird. So können Trainingsdaten von den Uhren auf den PC übertragen werden.
Das ist noch nicht Alles! Ebenso erkennt der PC POD den HF-Belt bzw. Comfort Belt auch direkt und zeichnet die so empfangenen Pulsdaten in Echtzeit direkt auf dem PC auf.
Als Software kommt der mitgelieferte Suunto Training Manager Lite zum Einsatz.
Der Hersteller fasst die Funktionen des PC PODs wie folgt zusammen:

  • Digitale ANT Datenübertragungstechnologie
  • USB Anschluss, keine Batterien nötig
  • Sendebereich bis zu 10 m/33 ft
  • Beinhaltet Suunto Monitor PC-Software für das Anzeigen und Speichern der HF in Echtzeit
  • Datenübertragung von Suunto t3 und t4
  • Anzeigen der HF in Echtzeit auf dem PC direkt vom Brustgurt
Ganz schön klein, das Teil.

Ganz schön klein, das Teil.

Die Installation
Die Inbetriebnahme des PC PODs ist denkbar einfach. Man braucht das Gerät nur in einen funktionierenden USB-Slot einstecken. Die Treiberdateien sind auf einem kleinen Speicher im POD enthalten und installieren sich beim ersten Anschließen automatisch. Das Ganze dauert dementsprechend nur wenige Sekunden.
Ohne den Training Manager Lite kann man mit dem POD jedoch noch nichts anfangen. Dieser liegt auf einer CD bei. Die aktuellen Versionen sind Freeware und stehen ebenso als Download auf der Firmen-Homepage zur verfügen.
Die Installation des PODs ist also so gestaltet, dass man ihn einfach irgendwo mit hin nehmen kann und schnell und einfach an jedem x-beliebigen Computer zum Laufen bekommt. Sehr gut!

Die Verarbeitung
Als ich den Suunto PC POD zum ersten Mal in den Händen hielt, ging mir nur ein Gedanke durch den Kopf: “Boah! Der ist ja winzig! Mit den Maßen 44 mm x 16 mm x 7 mm (L x B x H) ist er gerade mal so lang wie der Durchmesser der Suunto t3.
Das Gehäuse des PODs ist aus einem matten schwarzen Kunststoff. Dieser fasst sich angenehm an und macht einen sehr hochwertigen Eindruck.
Die Abdeckkappe des USB-Steckers schließt formschlüssig und klappert nicht. Im geschlossenen Zustand vermittelt der PC POD den Eindruck, dass er sogar Spritzwasser gut überstehen kann. Das wollte ich dann aber lieber doch nicht ausprobieren. ;-)
Die Verarbeitung des Geräts ist sehr gut, kompakt und macht einen widerstandsfähigen Eindruck.

Die Datenübertragung
Machen wir es kurz: Auch hier gibt es nichts zu beanstanden. Beim Workout innerhalb des Zimmers (hier: ca. 4 x 5 m²) empfängt der POD ohne Unterbrechung die Signale des Brustgurtes. Verlässt man den Raum ist natürlich Schluss mit der Verbindung. Die hohen Übertragungsfrequenzen kommen nun mal nicht so gut durch Mauerwerk. Ist man anschließend wieder im Empfangsbereich wird der Gurt automatisch erkannt und die Datenübertragung fortgesetzt.
Die Kopplung der Pulsuhr ist mit einem Knopfdruck an der Uhr erledigt. Die Übermittlung der maximal 15 Einträge im Log der t3 ist in 10 bis 20 Sekunden abgeschlossen.

Was kostet der Spaß?
Hier kommt (wie immer) der suunto-typische Minuspunkt: Der Suunto PC POD schlägt mit einem Listenpreis von 99,95 EUR zu Buche. Das ist ein wirklich stolzer Preis für so ein Gadget. Wenn man jedoch diverse Preisvergleichstools im Internet bemüht, kann man einen neuen PC POD auch leicht für 60 EUR finden.

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Gibt’s ein Fazit?
Noch nicht ganz. Denn was ist eine Hardware ohne ihre Software. Diese bekommt in Kürze einen eigenen Erfahrungsbericht gewidmet. Sonst hätte dieser Artikel über die Stränge geschlagen.
Aus hardware-technischer Sicht hat mich der Suunto PC POD nun aber schonmal überzeugt. Der Wehrmutstropfen bleibt der Preis. Hier bestätigt sich mal wieder, das Suunto preislich mächtig “Premium” ist.
Ob sich die Anschaffung trotzdem lohnt, werdet Ihr erfahren, wenn der Testbericht zum Suunto Training Manager Lite vorliegt.

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