Alpencross Etappe 2: Imsterau – Ischgl

by MTBTier on 02.08.2010 · 5 comments

in Touren

Transalp Klassiker von Garmisch zum Gardasee

Die zweite von sechs Etappen des Alpencross zum Comer See führte uns von Imst nach Ischgl. In der Nacht hatte es leider etwas geregnet und auch am Morgen fiel noch genug Niederschlag, um sich für Regenbekleidung zu entscheiden. Beim Start entschied sich unsere Gruppe dank auflockernder Bewölkung erfreut um. Die Regensachen verschwanden unbefleckt im Rucksack.

Die zweite von sechs Etappen des Alpencross zum Comer See führte uns von Imst nach Ischgl. In der Nacht hatte es leider etwas geregnet und auch am Morgen fiel noch genug Niederschlag, um sich für Regenbekleidung zu entscheiden. Beim Start entschied sich unsere Gruppe dank auflockernder Bewölkung erfreut um. Die Regensachen verschwanden unbefleckt im Rucksack.


Nach ca. 4 km Einrollen zwischen Imsterau und Imst begannen die ca. 900 Hm Aufstieg zur Pillerhöhe mit gemäßigter Steigung. Oben angekommen, machte die Pillerhöhe ihrem Namen alle Ehre: Es begann zu regnen. Diverse Abfahrten und Zwischenanstiege nach Fließ wurden dann bei wechselhafter Witterung bewältigt, bis wir an der Fließer Platte ankamen. Die Fließer Platte ist ein wirklich genialer Singletrail, der bereits am Einstieg mit dem namensgebenden Felsen auf S3-Niveau beginnt. Die feuchte abgerundete Steinplatte wurde vom Großteil unserer Gruppe zu Fuß überwunden. Ein paar Mutige wagten die Abfahrt und auch mein Hardtail brachte mich – wenn nicht sonderlich elegant, dann zumindest sturzfrei – über diesen Felsen. Es folgte ein überraschend trockener Waldtrail, der durch feuchte Steine und hohe Wurzelstufen immer wieder S3-Trailpassagen bot. Das war dann schon absolut genial, auch wenn das GT hier definitiv an seine Grenzen kam.

Am Ende dieses Trails gab es eine kurze Riegelpause in Landeck. Und wieder begann es zu regnen. Es schüttete wie aus Kübeln. Bis zu unserer Mittagseinkehr in Tobadill (350 Hm über Landeck) mussten wir den Regen als Begleiter hinnehmen.

Der Sonnenschein nach der Mittagspause steigerte unsere Lust auf die Weiterfahrt. 200 Höhenmeter mussten wir noch auf Asphalt nach oben, bis ein schöner, aber kniffliger Singletrail im Wald auf uns wartete. Hier wollte ich dann doch mal vor den Augen des Guides über den Lenker fliegen. Hat auch geklappt – zum Glück ohne Verletzungen. ;-)

Nach einer Abfahrt auf Asphalt ins Tal bogen wir auf den Talwanderweg nach Ischgl ein. So harmlos der Name klingen mag: Es erwarteten uns viele kurze knackige Anstiege auf schlammig felsigen Singletrails und entsprechend schöne flowige Abfahrten. Unser Guide hatte uns mehrfach gewarnt, dass man hier sehr viel Kraft verlieren kann, wenn man zu enthusiastisch in den Trail geht. Denn insgesamt überwanden wir hier bergauf über 600 Hm aber nur ca. 250 Hm bergab. Gerade dieser Teil bis Ischgl war für mich eine ganz schöne Materialschlacht. So viele Riegel wollte ich auf Etappe Nr. 2 eigentlich nicht verbrauchen. Aber ohne sie wäre ich bestimmt in einen Hungerast gefahren. Der wäre für so eine Etappentour wirklich fatal gewesen. Und im trockenen Hotel kann man doch etwas stolz auf die knapp 66 km mit über 2.200 Höhenmetern zurückblicken.

Tourdaten von Etappe 2 auf Sportics.net


Nach ca. 4 km Einrollen zwischen Imsterau und Imst begannen die ca. 900 Hm Aufstieg zur Pillerhöhe mit gemäßigter Steigung. Oben angekommen, machte die Pillerhöhe ihrem Namen alle Ehre: Es begann zu regnen. Diverse Abfahrten und Zwischenanstiege nach Fließ wurden dann bei wechselhafter Witterung bewältigt, bis wir an der Fließer Platte ankamen. Die Fließer Platte ist ein wirklich genialer Singletrail, der bereits am Einstieg mit dem namensgebenden Felsen auf S3-Niveau beginnt. Die feuchte abgerundete Steinplatte wurde vom Großteil unserer Gruppe zu Fuß überwunden. Ein paar Mutige wagten die Abfahrt und auch mein Hardtail brachte mich – wenn nicht sonderlich elegant, dann zumindest sturzfrei – über diesen Felsen. Es folgte ein überraschend trockener Waldtrail, der durch feuchte Steine und hohe Wurzelstufen immer wieder S3-Trailpassagen bot. Das war dann schon absolut genial, auch wenn das GT hier definitiv an seine Grenzen kam.

Am Ende dieses Trails gab es eine kurze Riegelpause in Landeck. Und wieder begann es zu regnen. Es schüttete wie aus Kübeln. Bis zu unserer Mittagseinkehr in Tobadill (350 Hm über Landeck) mussten wir den Regen als Begleiter hinnehmen.

Der Sonnenschein nach der Mittagspause steigerte unsere Lust auf die Weiterfahrt. 200 Höhenmeter mussten wir noch auf Asphalt nach oben, bis ein schöner, aber kniffliger Singletrail im Wald auf uns wartete. Hier wollte ich dann doch mal vor den Augen des Guides über den Lenker fliegen. Hat auch geklappt – zum Glück ohne Verletzungen. ;-)

Nach einer Abfahrt auf Asphalt ins Tal bogen wir auf den Talwanderweg nach Ischgl ein. So harmlos der Name klingen mag: Es erwarteten uns viele kurze knackige Anstiege auf schlammig felsigen Singletrails und entsprechend schöne flowige Abfahrten. Unser Guide hatte uns mehrfach gewarnt, dass man hier sehr viel Kraft verlieren kann, wenn man zu enthusiastisch in den Trail geht. Denn insgesamt überwanden wir hier bergauf über 600 Hm aber nur ca. 250 Hm bergab. Gerade dieser Teil bis Ischgl war für mich eine ganz schöne Materialschlacht. So viele Riegel wollte ich auf Etappe Nr. 2 eigentlich nicht verbrauchen. Aber ohne sie wäre ich bestimmt in einen Hungerast gefahren. Der wäre für so eine Etappentour wirklich fatal gewesen. Und im trockenen Hotel kann man doch etwas stolz auf die knapp 66 km mit über 2.200 Höhenmetern zurückblicken.

Tourdaten von Etappe 2 auf Sportics.net

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{ 5 comments… read them below or add one }

1 Jack August 3, 2010 um 21:45

Schön, dass Du uns fast Live auf dem Laufenden hältst!
So ein Regentag gehört einfach dazu ;-) Zerrt natürlich an den Kräften! Meist ist man so eine lange Fahrt bei den Bedingungen nicht gewöhnt. Und wenn dann noch 2200 hm auf der Etappe hinzukommen, haut das schon rein!
Ruh Dich aus, genieß morgen Dein Frühstück und weiter geht’s!

2 Blast August 3, 2010 um 22:37

Hallo, ich verfolge den Bericht mit großem Interesse, da ich den Alpencross im nächsten Jahr auch vor habe. Wärst du so nett zum Abschluss nochmals Daten zukommen lassen, also wo ihr übernachtet habt und weitere Details. Wäre super! Danke…

3 MTBTier August 3, 2010 um 22:45

@Blast: Lasse ich Dir natürlich gern zukommen.

4 Tina August 4, 2010 um 09:34

ihr seid ein ganz schön bunter haufen, was die klamotten betrifft. fast wie hippies :) Fahren eigentlich alle mit richtiger Fahrradbekleidung?

5 MTBTier August 8, 2010 um 11:23

@Tina: Ohne geeignete Fahrradbekleidung wäre so eine Tour bei schlechtem Wetter nicht durchzustehen.

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