Alpencross Etappe 3: Ischgl – Scuol

by MTBTier on 03.08.2010 · 7 comments

in Touren

Schnupper-Transalp: Allgäu Cross

Der Tag startete nach einer angenehmen Nacht in einem 4-Sterne-Hotel in Ischgl mit… Regen. Wir begannen gleich mit einer steilen Rampe von bis zu 18% Steigung. Nach ungefähr 3 km wurde der Anstieg zum Zwischenziel Heidelberger Hütte etwas flacher. Die zweite Hälfte führte allerdings über Schotterwege mit einigen Wasserdurchfahrten. Zwischendurch überquerten wir ganz nebenbei die grüne Grenze zwischen Österreich und der Schweiz. Nach 14 km und 900 Hm konnten wir uns endlich in der Heidelberger Hütte aufwärmen. Auch das Wetter nutzte die Gelegenheit, um mächtig an sich zu arbeiten. Der Himmel lockerte auf und der Regen verzog sich auch langsam.

Der Tag startete nach einer angenehmen Nacht in einem 4-Sterne-Hotel in Ischgl mit… Regen. Wir begannen gleich mit einer steilen Rampe von bis zu 18% Steigung. Nach ungefähr 3 km wurde der Anstieg zum Zwischenziel Heidelberger Hütte etwas flacher. Die zweite Hälfte führte allerdings über Schotterwege mit einigen Wasserdurchfahrten. Zwischendurch überquerten wir ganz nebenbei die grüne Grenze zwischen Österreich und der Schweiz. Nach 14 km und 900 Hm konnten wir uns endlich in der Heidelberger Hütte aufwärmen. Auch das Wetter nutzte die Gelegenheit, um mächtig an sich zu arbeiten. Der Himmel lockerte auf und der Regen verzog sich auch langsam.



Nach der Hüttenpause folgten noch einmal 300 Höhenmeter hinauf zum Fimbapass, die wir größtenteils schiebend bzw. tragend hinter uns brachten. Am Fimbapass auf ca. 2.600 m ü. NN. Angekommen erblickten wir ein fabelhaftes hochalpines Panorama und – viel besser – einen endlosen Geröll übersähten Trail.

Die angelegten Knieschoner durften mir gleich auf dem Einstieg in den Trail gute Dienste leisten. An einer langen Geröll-Stufen-Sektion ging mir das GT unterm Hintern durch und ich musste mal kurz mit dem linken Knie am Hang entlang schrammen. Das schmerzte nur kurz von einer leichten Überdrehung. Ohne Protektoren hätte das anders ausgesehen.
So ein Hardtail mit Felgenbremsen lässt sich auf solchen Abfahrten eben doch nicht ganz so entspannt steuern wie moderne All-Mountain-Fullies. Der Trail wurde kontinuierlich flowiger, je weiter wir uns auf der ca. 13 km langen Abfahrt nach unten arbeiteten. Beim Wiedereintritt in die bebaumten Hänge folgten anspruchsvolle Wurzeltrails, die von zwei sehr abenteuerlichen Hängebrücken unterbrochen wurden.
Es fehlten noch ca. 11 km über breite Wanderwege bis zu unserer heutigen Absteige in Scuol (CH). Mit 39 km und nur 1.410 Hm war das die kürzeste Tour, die aufgrund des sehr technischen Trails aber auch ordentlich an den Kräften gezehrt hat. Auch das Material musste einige Federn lassen. Eine Delle in der hinteren Felge und ein leicht verbogenes Schaltauge am GT Hardtail waren allerdings nichts gegen das abgerissene Schaltwerk & -auge eines Transalp-Kollegen. Aber auch sein Bike ist für die morgige Königsetappe nach Livigno wieder fit.

Tourdaten von Etappe 3 auf Sportics.net



Nach der Hüttenpause folgten noch einmal 300 Höhenmeter hinauf zum Fimbapass, die wir größtenteils schiebend bzw. tragend hinter uns brachten. Am Fimbapass auf ca. 2.600 m ü. NN. Angekommen erblickten wir ein fabelhaftes hochalpines Panorama und – viel besser – einen endlosen Geröll übersähten Trail.

Die angelegten Knieschoner durften mir gleich auf dem Einstieg in den Trail gute Dienste leisten. An einer langen Geröll-Stufen-Sektion ging mir das GT unterm Hintern durch und ich musste mal kurz mit dem linken Knie am Hang entlang schrammen. Das schmerzte nur kurz von einer leichten Überdrehung. Ohne Protektoren hätte das anders ausgesehen.
So ein Hardtail mit Felgenbremsen lässt sich auf solchen Abfahrten eben doch nicht ganz so entspannt steuern wie moderne All-Mountain-Fullies. Der Trail wurde kontinuierlich flowiger, je weiter wir uns auf der ca. 13 km langen Abfahrt nach unten arbeiteten. Beim Wiedereintritt in die bebaumten Hänge folgten anspruchsvolle Wurzeltrails, die von zwei sehr abenteuerlichen Hängebrücken unterbrochen wurden.
Es fehlten noch ca. 11 km über breite Wanderwege bis zu unserer heutigen Absteige in Scuol (CH). Mit 39 km und nur 1.410 Hm war das die kürzeste Tour, die aufgrund des sehr technischen Trails aber auch ordentlich an den Kräften gezehrt hat. Auch das Material musste einige Federn lassen. Eine Delle in der hinteren Felge und ein leicht verbogenes Schaltauge am GT Hardtail waren allerdings nichts gegen das abgerissene Schaltwerk & -auge eines Transalp-Kollegen. Aber auch sein Bike ist für die morgige Königsetappe nach Livigno wieder fit.

Tourdaten von Etappe 3 auf Sportics.net

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1 Spoony August 3, 2010 um 23:41

Na dann herzlich Willkommen in der Schweiz. Die morgige Tour nach Livigno durchs Val Mora wird sicher der Hammer! Zudem sollte das Wetter ja besser werden. Noch viel Spass auf euer Transalp!

2 Tina August 4, 2010 um 09:31

4-Sterne-Hotel! oha. müsste ordentlich entspannen! hihi.

3 rotscher August 4, 2010 um 12:03

Der Fimbapass resp. die Abfahrt ins Unterengadin soll ein echter Hammer sein (habe ich schon oft gehört). Bei besserem Wetter und trockenen Trails sicher eher.
Wie Spoony schon geschrieben hat, heute kommt eine herrliche Etappe. Landschaftlich etwas vom Schönsten! Viel Vergnügen.
happy trails!

4 Ralph August 5, 2010 um 08:32

Tja, manchmal muss man die steilen Anstiege auch fahren und kann sich nicht in die Gondel setzen :lol:

5 Martin August 6, 2010 um 14:17

Mensch Andreas, scheint ja eine geniale Sache zu sein!
Wünsche gutes Wetter und top Trails auf dem Weg nach Süden.

6 Esther August 9, 2010 um 11:59

Hallo Andreas,
da habt ihr euch ja echt die blödeste Woche ausgesucht mit dem Wetter. Auch bei uns hat’s bis tief runter geschneit, teilweise 40-50cm. Blöd. Aber so ist das in den Bergen. Man kann das einfach nie vorhersagen. Trotzdem Respekt für euer Durchhaltevermögen und eure Ausdauer! Find ich schon super, dass ihr dran bleibt. Und mal einen Shuttle in Anspruch zu nehmen ist doch auch ok! Solltest inzwischen ja schon wieder im Trockenen sein! lG Esther

7 MTBTier August 9, 2010 um 12:14

@Esther: Mittlerweile bin ich’s ja gewöhnt, dass es in den Alpen regnet, wenn ich dort biken will. Also alles halb so schlimm. ;-)

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