Schnupper-Transalp: Allgäu Cross
Uff! 70 km und 2.400 Hm waren für Etappe 4 angekündigt. Auf dem Weg von Scuol (CH) nach Livigno (I) warteten 3 Passüberquerungen auf uns. Alle Pässe lagen über 2.200 m ü. NN. Zumindest das Wetter hatte Gnade mit uns. Die Sonne schien auf der gesamten Strecke und bot angenehme Temperaturen zwischen 20 und 25 °C.
Uff! 70 km und 2.400 Hm waren für Etappe 4 angekündigt. Auf dem Weg von Scuol (CH) nach Livigno (I) warteten 3 Passüberquerungen auf uns. Alle Pässe lagen über 2.200 m ü. NN. Zumindest das Wetter hatte Gnade mit uns. Die Sonne schien auf der gesamten Strecke und bot angenehme Temperaturen zwischen 20 und 25 °C.

Sofort hinter Scuol erwarteten uns ca. 1.000 Hm Anstieg. 600 davon überwanden wir recht unkompliziert auf Asphalt zum kleinen Örtchen S-charl. Von dort folgten 300 Hm durch den Schweizer Nationalpark auf einem breiten Schotterweg parallel zu einem kleinen Fluss – idyllisch in Almlandschaften eingebettet. Überall bimmelten Kuhglocken und die dazugehörigen Kühe glotzten uns etwas gelangweilt an. Vom Zwischenstopp an der Alp Astras führten noch ca. 100 Hm auf einem flowigen Trail zum Pass da Costainas.
Es folgte eine Schotterabfahrt nach Lü (CH), wo wir auch unsere Mittagspause verbrachten. Nach dem Mittag gab’s einen wirklich traumhaften Waldtrail, der mich vom Niveau sehr stark an meine Heimtrails erinnerte. Der war natürlich viel zu kurz, denn im Tal warteten schon die nächsten 700 (wesentlich steileren) Höhenmeter zum Döss Radond. Hier unterbrach die Alpenlandschaft regelmäßig meinen runden Tritt bergauf. Die zarten Almwiesen in Kombination mit den schroffen Felsformationen konnte ich einfach nicht unfotografiert lassen. Besonders die empfindliche Alpenflora hat es mir angetan.

Nach der harten Auffahrt folgte eine schnelle Abfahrt auf breiten Schotterwegen als Belohnung. Den optionalen Singletrail ließ ich ausnahmsweise mal weg, nutzte aber die Gelegenheit, um ein paar andere Gruppenmitglieder auf selbigem abzulichten.

Das nächste landschaftliche Highlight war ein schmaler Höhenweg, der sich am Hang entlang zum Lago di Fraéle schlängelte. Die engen Schotterpfade mit ihren kurzen aber steilen Zwischenanstiegen verlangten nicht nur Überwindung sondern auch alle Register beim bergauf Fahren.
Am Lago di Fraéle angekommen, erwartete uns ein letzter Anstieg über 400 Hm zum Passo di Alpisella. Waden und Oberschenkel brannten bereits extrem, aber das Bestehen dieser Etappe motivierte zu sehr, um abzusteigen. Am Passo di Alpisella angekommen trennte uns nur noch eine schnelle Abfahrt ins Tal vom Zielort Livigno.

Die letzten 4 der 6 Etappen haben natürlich ihre Spuren hinterlassen. Die vergangenen zwei Nächte konnte ich nicht besonders gut schlafen, weil ich einfach zu aufgekratzt vom Erlebten war. Aufgekratzt sind auch meine Beine. Trotz der wenigen (harmlosen) Stürze bleiben immer ein paar Spuren am Bein zu sehen. Neben Kratzern von Gestrüpp sind das vor allem blaue Flecke durch Knielinge, Protektoren oder einfach nur die dauerhafte Anspannung der Beinmuskulatur. Einer Übersäuerung konnte ich bis jetzt durch konsequente Ernährung entgehen. Deftiges Frühstück und Mittagessen sowie 3 l Wasser im Camelbak und nochmal 0,7 l isotonisches Getränk in der Trinkflasche helfen dem Energiehaushalt enorm. Zusätzlich verbrauche ich pro Etappe ca. 2 bis 3 Riegel.
Tourdaten von Etappe 4 auf Sportics.net

Sofort hinter Scuol erwarteten uns ca. 1.000 Hm Anstieg. 600 davon überwanden wir recht unkompliziert auf Asphalt zum kleinen Örtchen S-charl. Von dort folgten 300 Hm durch den Schweizer Nationalpark auf einem breiten Schotterweg parallel zu einem kleinen Fluss – idyllisch in Almlandschaften eingebettet. Überall bimmelten Kuhglocken und die dazugehörigen Kühe glotzten uns etwas gelangweilt an. Vom Zwischenstopp an der Alp Astras führten noch ca. 100 Hm auf einem flowigen Trail zum Pass da Costainas.
Es folgte eine Schotterabfahrt nach Lü (CH), wo wir auch unsere Mittagspause verbrachten. Nach dem Mittag gab’s einen wirklich traumhaften Waldtrail, der mich vom Niveau sehr stark an meine Heimtrails erinnerte. Der war natürlich viel zu kurz, denn im Tal warteten schon die nächsten 700 (wesentlich steileren) Höhenmeter zum Döss Radond. Hier unterbrach die Alpenlandschaft regelmäßig meinen runden Tritt bergauf. Die zarten Almwiesen in Kombination mit den schroffen Felsformationen konnte ich einfach nicht unfotografiert lassen. Besonders die empfindliche Alpenflora hat es mir angetan.

Nach der harten Auffahrt folgte eine schnelle Abfahrt auf breiten Schotterwegen als Belohnung. Den optionalen Singletrail ließ ich ausnahmsweise mal weg, nutzte aber die Gelegenheit, um ein paar andere Gruppenmitglieder auf selbigem abzulichten.

Das nächste landschaftliche Highlight war ein schmaler Höhenweg, der sich am Hang entlang zum Lago di Fraéle schlängelte. Die engen Schotterpfade mit ihren kurzen aber steilen Zwischenanstiegen verlangten nicht nur Überwindung sondern auch alle Register beim bergauf Fahren.
Am Lago di Fraéle angekommen, erwartete uns ein letzter Anstieg über 400 Hm zum Passo di Alpisella. Waden und Oberschenkel brannten bereits extrem, aber das Bestehen dieser Etappe motivierte zu sehr, um abzusteigen. Am Passo di Alpisella angekommen trennte uns nur noch eine schnelle Abfahrt ins Tal vom Zielort Livigno.

Die letzten 4 der 6 Etappen haben natürlich ihre Spuren hinterlassen. Die vergangenen zwei Nächte konnte ich nicht besonders gut schlafen, weil ich einfach zu aufgekratzt vom Erlebten war. Aufgekratzt sind auch meine Beine. Trotz der wenigen (harmlosen) Stürze bleiben immer ein paar Spuren am Bein zu sehen. Neben Kratzern von Gestrüpp sind das vor allem blaue Flecke durch Knielinge, Protektoren oder einfach nur die dauerhafte Anspannung der Beinmuskulatur. Einer Übersäuerung konnte ich bis jetzt durch konsequente Ernährung entgehen. Deftiges Frühstück und Mittagessen sowie 3 l Wasser im Camelbak und nochmal 0,7 l isotonisches Getränk in der Trinkflasche helfen dem Energiehaushalt enorm. Zusätzlich verbrauche ich pro Etappe ca. 2 bis 3 Riegel.
Tourdaten von Etappe 4 auf Sportics.net
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{ 5 comments… read them below or add one }
So eine Tour mit den richtigen Leuten macht bestimmt voll Spaß.
Tolle Bilder einer wirklichen großartigen Tour!!!
Hei Andreas,
Super Deinen Alpencross mit zu verfolgen. Von Tschierv nach Livigno bin ich letztes Jahr schon mal gefahren und das war landschaftlich das Schönste, was ich je gesehen habe. Viel Spass noch und alles Gute.
Gruss: Chregu
Gut, dass Ihr das Wetter wieder auf Eurer Seite habt! Die Landschaftt um den Lago die Fraéle schaut ja herrlich aus! Würde mir zum Abschluß noch mehr Bilder wünschen.
Wie passt die Gruppe zusammen? Ihr habt Euch ja vorher nicht gekannt, oder?
@Jack: Am Ende der Etappenberichte kommt natürlich noch eine umfangreiche Zusammenfassung mit noch mehr Fotos.
Die Gruppe war leistungsmäßig trotz des breiten Altersspektrums (26 – 59) recht homogen. Auf den Bergkuppen mussten wir eigentlich kaum länger als 15 Minuten auf die Letzten warten. Auch der Zusammenhalt in der Gruppe funktionierte vom ersten Tag an recht gut. Man darf nicht vergessen, dass uns alle zwei Dinge verband: Die Freude am Mountainbiken und der Wunsch, die Alpen gesund zu überqueren.