Was war da los auf Trails & Bikes? Kein Jahresrückblick 2009, keine Neujahrswünsche für 2010? Diese Versäumnisse beruhen natürlich nicht auf einer schlechten Kinderstube.
Vielmehr war ich in der letzten Woche einfach zu sehr in familiäre Feierlichkeiten und den schönen Jahreswechsel außerhalb meiner Heimat verstrickt. Also wünsche ich eben jetzt allen ein gesundes, erfolgreiches und glückliches Jahr 2010. Die ersten 3 Tage zählen ja quasi nicht.
Und wie es sich für einen Blogger zu gehören scheint, möchte ich in wenigen Sätzen nochmal auf das vergangene Jahr persönlich zurückblicken – aus Mountainbiker-Sicht versteht sich:
Mit 79 Ausfahrten über insgesamt 2481 km und 35889 Hm gehöre ich definitiv zur faulen MTBler-Sorte. Dafür musste ich über 132 h im Sattel sitzen. Das entspricht einem Gesamtdurchschnitt von gerade einmal 19,2 km/h. Eigentlich wollte ich 2009 über 3000 km mit dem MTB fahren und dabei die 20-km/h-Marke überschreiten. Die lange Mountainbike-Abstinenz während des Studiums hat eben doch Spuren hinterlassen.
Highlights waren definitiv mein erster MTB-Wettkampf seit 7 Jahren, die endgültige Fertigstellung meines GT Zaskars als schwarz-rotes Custom-Bike und natürlich das Mountainbike-Wochenende im Engadin mit den vielen tollen Persönlichkeiten aus der MTB-Web2.0-Szene der Schweiz und Deutschlands.
Die relativ schlechten Trainingswerte des Jahres 2009 sehe ich als Motivation für 2010. Immerhin erwartet mich meine erste Alpenüberquerung. Darauf freue ich mich schon wie verrückt!
Den ein oder anderen MTB-Wettkampf möchte ich auch in Angriff nehmen, einfach weil die Race-Atmosphäre immer wieder toll ist. Um mein Training etwas ambitionierter voran zu treiben, habe ich mir für die erste Hälfte von 2010 ein kleines Kilometerspiel einfallen lassen. Und zwar möchte ich meine gefahren Mountainbike-Kilometer von Monat zu Monat in 100er-Schritten steigern. Im Januar beginnend mit 100 km Soll, würde dieses Spielchen im Juni mit mindestens 600 km enden. Wenn das funktioniert, könnte ich mir eine Fortführung durchaus vorstellen. Wobei ich wohl ab Oktober wieder etwas zurück gehen würde, denn 1200 km im Dezember halte ich dann doch für extrem. ![]()
Inwiefern mir das Zeitplan und Schweinehund erlauben, könnt Ihr hier in den nächsten Monaten nachlesen.
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1.200km im Dezember sind wirklich schwer zu schaffen. Bei mir waren es im Dezember 2009 nur 1.130km
. Sich Ziele zu setzen ist immer gut, aber Du hast sie doch recht niedrig gesetzt. 100km für den ganzen Januar? Das sind 2 oder 3 Ausfahrten. Da geht doch mehr. Und vorallem gilt immer noch die alte Radsport-Weisheit: Die Form für den Sommer macht man im Winter.
Das sind ja auch Mindestvorgaben… Zumal ich im Winter auch sehr gern mal meine Bahnen durchs Schwimmbad ziehe, so als Feierabendprogramm.
Ich sach ma so, 2481km sind ja nun wirklich leicht zu steigern
Da muss ich bbbaschtl recht geben!! Die Form wird im Winter gemacht, naja oder eben im Frühjahr. Denn wenn du über die Alpen willst musst da schon was kommen
“Leicht zu steigern”… das sagt Ihr so in Eurem jugendlichen Leichtsinn.
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