Regenerationstraining ist eine Trainingsform, bei der man seinen Puls möglichst unter 70 % des individuellen Maximalpulses bzw. teilweise auch im GA1-Bereich (70-80 %) halten sollte. Wer hier regelmäßig mitliest weiß, dass ich von Natur aus ziemlich hoch drehen kann und es auch tue. Man könnte sogar den Eindruck bekommen, dass ich ab einem gewissen Punkt einer Radtour sogar hochdrehen will. Ist ja auch verständlich: Altersbedingt habe ich noch einen theoretischen Maximalpuls von ca. 195. Ich bin sozusagen der Formel-1-Bolide unter den Mountainbikern… eh klar… röchel… hust… pruuuuuuust ![]()
Wie kann man sich nun als notorischer Hochdreher zu einem gemäßigten Training motivieren/aufraffen/zwingen, wenn man nur noch 2 Trainingstage für Regenerationseinheiten vor einem Wettkampf hat? Die Antwort ist logisch und einfach.
Man nehme eine moderat profilierte, kurze Strecke, gebe zwei bis drei Bergchen mit geringer Steigung dazu und verrühre das Ganze mit trockenem Waldboden, dünn geschichtetem Schotter und mehrfach geflicktem Asphaltbelag. Dies garniere man mit wenigen aber ansprechend platzierten Wurzeln und Steinen. Nun die Masse für 90 bis 120 Minuten bei mindestens 5 Runden durchtreten.
Auf Mountainbikisch hieße das: Strecke langweilig… Kopf ausmachen… gucken… reagieren… nix hinfallen… Strecke fertig… nochmal fahren.
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So war es dann auch Dienstag Nachmittag und Donnerstag Vormittag. Ein relativ unspektakulärer Rundkurs durch den Plauener Stadtwald, mit einer schnellen, flowigen Abfahrt zur Pfaffenmühle und dem lang gezogenen flachen Anstieg zurück zum Ausgangspunkt. Eine Runde war 4,6 km lang und bot gerade einmal 65 bis 70 Höhenmeter. Dabei war der Blick fast permanent auf die Puls Anzeige des Garmin Edge 705 gerichtet. 130 bpm +/- 10 bpm hatte ich mir vorgegeben.
Auf dem Weg von zu Hause zum Rundenstart fiel es mir noch etwas schwer, die geeignete Trittfrequenz zu Tempo und Herzfrequenz einzustellen, aber schon nach einer halben Runde ließ es sich ganz gut unter Kontrolle halten.
| Dienstag | Donnerstag | |
| Strecke | | 29,8 km | 43,6 km |
| Dauer | | 95 min | 2h 16min |
| Anstieg | | 370 Hm | 559 Hm |
| ØHF | | 142 bpm | 140 bpm |
| max. HF | | 173 bpm | 171 bpm |
| Verbrauch | | 1.124 kcal | 1.596 kcal |
| Rundenzahl | | 5 | 8 |
| Schnellste Runde | | 14min 08s | 13min 57s |
Die Pulsvorgabe konnte ich nicht immer einhalten. Im Vergleich zur Montags-Auspower-Tour war sie allerdings wesentlich näher am Ziel und das sogar bei annähernd gleicher Durchschnittsgeschwindigkeit. Ok, der Rundkurs war auch das ganze Gegenteil vom Montag.
Am tollsten ist jedoch das Gefühl, wenn man mit Fahrrad Fahren fertig ist. Das Herz schlägt ruhig, der Atem brennt nicht im Hals, der schimmernde Schweiß auf den Armen bildet nur einen dünnen Film und man weiß eigentlich gar nicht, warum man nicht einfach noch 70 km so weiter fährt.
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Schnell kann jeder!
Der Spruch hat schon was. Ich habe ein halbes Jahr gebraucht um im regenerativen Bereich zur Arbeit zu fahren. Vorher jedem hinterhergehechelt und imme Gas gegeben. Kein Wunder, dass ich bei meinen Laufeinheiten immer fix und alle war.
Seit ich meine “Pflichtfahrten” im regenerativen Tempo absolviere, passt alles.
Und wenn ich´s mal brauche, dann schiebe ich am WE eine längere Tour im Odenwald ein.
Also, schon weiter üben.
Man”n” lernt Disziplin.
Da hat Gerd recht, schnell können alle!!!! Aber so richtig im regenerativen Bereich zu bleiben ist wirklich schwierig, meist schiesse ich auch ein bißchen darüber hinaus

Und denk dran!! Auch Formel 1 Boliden fahren Aufwärmrunden
Viel spaß beim Rennen!!
Regenerationsrunden klappen am Besten, wenn man sie als Ausflug mit der Holden angeht. Dann ist es schön flach und der Puls gerät niemals auch nur in den GA2 Bereich. Mit etwas Ansporn vielleicht mal in den GA1 Bereich. Das ist dann wahrlich gefahrene Regeneration.
Kann ich nur empfehlen.
Wobei es wiederum daruf ankommt, wie fit die Holde ist
Bei meiner wirds da eng mit Regeneration
Ui! So weit habe ich noch gar nicht gedacht. oO Ich muss unbedingt aufpassen, dass meine Freundin nicht zu fit wird.