Da es bis in den Nachmittag geregnet hatte, musste der Sonnenschein am Abend für eine schnelle Verdauungsrunde herhalten.
Strecke | 21,5 km
Dauer | 55 min
Anstieg | ca. 180 Hm
ØHF | 164 bpm
max. HF | 181 bpm
Verbrauch | 787 kcal
Es war allerdings schon kurz nach 20 Uhr, als ich auf dem Bike saß. Als unbeleuchteter Mountainbiker bewegt man sich dann natürlich bevorzugt im Auto-freien Wald – in diesem Fall dem Plauener Stadtwald. Zu Beginn gab es zweimal eine 4,7-km-Runde mit geringer Profilierung und viel Schlamm. Anschließend führte mein Weg aus dem Stadtwald hinaus und durchs Syratal, von wo aus ich mich wieder nach Hause rollen ließ. Der Puls war mir – wie fast immer – ziemlich egal. Viel wichtiger war der Schlamm, der in mir immer das Kind weckt. Bis auf zwei Hundebesitzer war sowieso niemand weiter unterwegs. Insofern konnte ich mich richtig austoben.
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Irgendwie scheint der Schlamm das Kind im Manne zu wecken, ähnlich wie Eisenbahn und Autorennbahn. Racing-Ralle war ja auch ganz begeistert von seinem Schlammrennen. Aber macht Euch keine Sorgen. Solange ihr während der Tour die Förmchen und Eimerchen nicht auspackt ist das wohl ganz in Ordnung. OK, ich gebs zu, ich fahr auch immer durch die Pfützen und nicht außen rum. Wenn der Schlamm nur nicht immer am Fahrrad hängen bleiben würde.
Ich bin ja normalerweise nicht so der Schlammfahrer. Immer diese anschließende Putzerei.
Aber im Augenblick wäre mir jedes Terrain Recht.
@Maddin: Wie? Du hast auf Touren keine Sandförmchen dabei?

@Gerd: Muss mich wohl endgültig als absoluter Schlammfanatiker outen. Wenn ich auf einem Trail die Wahl zwischen einem Wurzelsegment oder einer Schlammpfütze habe, fahre ich immer durch den Schlamm. Zum Einen verliert man dabei im Regelfall weniger Tempo als bei Erschütterungen und zum Anderen ist das einfach Rock ‘n’ Roll.
Für die Reinigung des Fahrrads habe ich mir extra einen Kombi angeschafft: Rückbank umlegen, Schmuddeldecke über den Polstern ausbreiten, Fahrrad reinwerfen, zur Tankstelle fahren und dort für 0,5 – 1 EUR das Bike abkärchern. Zuhause dann einfach wieder die Kette schmieren und ggf. mal Tretlager, Naben etc. neu fetten. Wobei das bis jetzt noch nichtmal notwendig war. An meinem Hardtail gibt’s sowieso nur gut gedichtete Industrielager.
Was kann schöner sein, als richtig wässeriger Schlamm!! Der einem vom Vorderrad so schön
Einfach herrlich diese sauerei
ins Gesicht klatscht und das Bike total einsaut
Unglaublich, was für eine Gefühle diese Schlammfahrt erweckt.